Gästeblog | Eure Gedanken-Ecke

Erzählt uns die Geschichte von eurem Sternenkind…

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind erforderlich.
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Es ist möglich, dass dein Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn überprüft haben.
Wir behalten uns vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder nicht zu veröffentlichen.
Doris aus Ottweiler schrieb am 30. Oktober 2018:
Danke an Euch weil Ihr mein Sternenmädchen Martina für mich eingetragen habt bei den Sternenkindern.
Nun möchte ich Euch erzählen was damals bei uns passiert ist.Inzwischen bin ich bald 71 Jahre alt, aber vergessen werde ich nie.
Wir haben einen kleinen Sohn 3 Jahre alt und bald soll er ein Geschwisterchen bekommen. Unser sehnlichst erwartetest Baby soll am 8. Februar 1971 auf die Welt kommen. Im Dezember geht es mir nicht so gut, ich habe schlimme Kopfschmerzen. Gehe zu meinem damaligen Frauenarzt. Er stellt fest, das mein Blutdruck viel zu hoch ist. Leider wird nichts unternommen, er meinte es sei nicht so schlimm. Meine Kopfschmerzen beruhigen sich auch wieder.Dann im Januar, es ist ein Samstag, spüre ich keine Kindsbewegungen mehr.Ich gehe sofort zu meinem Arzt. Er sagt mir nachdem er die Herztöne abgehorcht hat: " Das Kind ist tot, kommen sie Montag wieder. Dies war für mich unfaßbar ich konnte das einfach nicht glauben. Mein Mann und ich haben uns dann auf den Weg gemacht und sind einfach in die Universitätskliniken gefahren. Es regnete in ströhmen ich vergesse es niemals.Dort wurde sofort die Geburt eingeleitet. Um 16 Uhr am 24.01.1971 wurde unsere kleine Tochter Martina , 7 Pfund schwer , tot geboren, sie war erst einige Stunden tot. Wir haben unser Kind dem Dienste der Wissenschaft übergeben weil wir unbedingt wissen wollten woran sie starb. Nach der Obduktion wurde uns gesagt das es eine Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) war. Sie wurde in einem Sammelgrab bestattet. Man kann dort hingehen. Ich war einmal da. Aber ich trage sie in meinem Herzen unseren kleinen Engel.
Für all die Mamas die auch grade so etwas schlimmes erleben möchte ich sagen, Ersatz gibt es niemals. Aber ich durfte 1972 unserem 2. Sohn das Leben schenken. Beide sind heute erwachsen und es gibt auch ein Enkelchen für mich.
Doris L.