Antwort auf: Folgeschwangerschaften

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#2127
Raphaela
Teilnehmer

Hallo Jule,
ich heiße Raphaela und habe im April 2018 meinen Sohn Mika still geboren.
Im Februar 2019 durfte ich dann wieder positiv testen und habe im Oktober 2019 meine gesunde Tochter zu Welt gebracht.

Ich erinnere mich noch gut an die unterschiedlichen Gefühle in der Folgeschwangerschaft und auch an die vermeintlich gut gemeinten “beruhig dich, alles wird gut”- Sätze.
Schlussendlich habe auch ich mich von Woche zu Woche gekämpft, bis zur Geburt. Dabei gab es mal “Gute” mal weniger Gute Tage.
Reden konnte ich nicht wirklich mit jemandem, verstanden Sie mich doch alle irgendwie nicht, auch wenn Sie es versuchten.
Nur mein Mann verstand es.
Mit ihm konnte ich alle (und ich meine wirklich alle) Gedanken, Gefühle und Ängste besprechen. Das Aussprechen allein und das ich mich ernstgenommen fühlte, reichte manchmal schon.
Meine Frauenärztin war sehr einfühlsam, gab mir ihre private Handynummer und untersuchte mich häufiger.
Die Telefonate und auch die kurzen Untersuchungen gaben mir etwas (medizinische) Sicherheit.

Schlussendlich, war bei mir die große Anspannung und psychische Belastung erst verschwunden als ich meine Tochter im Arm hielt.

Ich hoffe sehr, dass Du Deinen persönlichen Weg findest mit deinen Ängsten umzugehen und sie auszuhalten…

Liebe Grüße
Raphaela